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Pastoraler Raum Niendorf/Lurup

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 Projekt Pastoraler Raum

 

 Ihre Fragen  unsere Antworten (AG Past. Raum START):
 Was ändert sich konkret dann für uns? ->  Die Bedeutung von Glaube und Kirche in unserer Gesellschaft wandelt sich. Zugleich erleben wir, dass sich Formen unseres Glaubenslebens ebenfalls verändern. Unsere kirchlichen Gemeinschaften und Strukturen lassen sich immer schwerer mit Leben füllen. Kirchliches Leben befindet sich im Umbruch.
Deshalb ist jeder / jede aufgerufen, über neue Wege und Formen nachzudenken, wie wir zum Glauben einladen und vor Ort Kirche sein wollen.
-> Beide Pfarreien (St. Jakobus und St. Ansgar) und alle sogenannten Orte kirchlichen Lebens (z.B. beide Kitas, das Bischof-Ketteler-Haus, das Trauerzentrum,…) erstellen anhand eines vom Erzbistum vorgegebenen Leitfadens ein gemeinsames Pastoralkonzept, dessen Inhalte in der neu zu gründenden Pfarrei umgesetzt werden.
-> Es wird eine neue Gremienstruktur geben, die die Gemeinde vor Ort stärken soll: jede Gemeinde (St. Ansgar, St. Gabriel, St. Jakobus, St. Thomas Morus) wählt ihr eigenes Gemeindeteam, hat eigene Themenverantwortliche und erarbeitet und entscheidet in ihrer eigenen Gemeindekonferenz  über die pastoralen Tätigkeiten vor Ort.
-> Die Kapazitäten der hauptamtlichen Mitarbeiter werden z.T. stark im Prozess zum Pastoralen Raum gebunden sein; dadurch kann es dazu kommen, dass von ihnen manche Angebote nicht mehr gemacht werden können.
-> Wer ausschließlich die Gottesdienste besucht, aber ansonsten nicht am Gemeindeleben teilnehmen möchte, wird wahrscheinlich zunächst kaum Änderungen erfahren.

Warum sind 2 Hauptamtliche in der AG Past. Raum START?

 

Es war ursprünglich geplant, die AG mit je 2 Vertretern aus jedem Gremium (PGR und KV) beider Pfarreien und 2 Mitarbeitern aus dem Pastoralteam zu bilden. Die AG sollte also insgesamt 10 Mitglieder haben. Leider haben sich aus den Gremien von St. Jakobus nur 3 und von St. Ansgar nur 1 ehrenamtliches Mitglied zur Mitarbeit bereit erklärt.

Was ändert sich für mich, wenn Lurup dazu kommt?

 Für Gemeindemitglieder, die ausschließlich die Gottesdienste besuchen möchten, aber ansonsten kein Interesse an der Gestaltung des Gemeindelebens haben, ändert sich wahrscheinlich zunächst nichts.
Wer aber Interesse am Erstellen eines gemeinsamen Pastoralkonzeptes hat, hat ab
1. Mai mehr Möglichkeiten als bisher, mitzuwirken (siehe Antwort zur ersten Frage)

Wie kann MEHR Seelsorge stattfinden?

 Die Antwort auf diese Frage wird sich im zweiten Jahr des Prozesses entwickeln. Denn beim gemeinsamen Erstellen des Pastoralkonzeptes werden wir uns Gedanken machen, wie wir Kirche vor Ort sein wollen, wohin wir als Kirche gestellt sind, mit wem und für wen wir da sind. Wir werden die kirchlichen Grunddienste in unseren Gemeinden und Orten kirchlichen Lebens betrachten (Martyria – den Glauben erfahren und verkünden / Diakonia – Hinwendung zum Menschen / Liturgia – den Glauben feiern) und uns überlegen, welche Dienste wir als Gemeinden und Orte kirchlichen Lebens für das Leben der Menschen übernehmen können und was wir bewirken mit dem, was wir tun.

Gibt es dann nur noch Pastorale Räume?

 Im Erzbistum Hamburg ja, denn wenn alle Pastoralen Räume errichtet worden sind, wird unser Erzbistum aus 27 neuen Pfarreien bestehen, die jeweils einen Pastoralen Raum bilden. Dabei ist unter dem Begriff „Pastoraler Raum“ das jeweilige  Netzwerk der Gemeinden und Orte kirchlichen Lebens eines bestimmten Gebietes zu verstehen.

Was sind Orte kirchlichen Lebens? Als Orte kirchlichen Lebens bezeichnet man sowohl Einrichtungen und Projekte in katholischer Trägerschaft, als auch verbandlich organisierte Gruppen und  geistliche Zentren. In unserem Pastoralen Raum haben wir folgende Orte kirchlichen Lebens:  Kita St. Ansgar, Kita St. Jakobus, Bischof-Ketteler-Haus, Trauerzentrum, Casa Malta, Pfadfinder, KJG, Haus des Bundes St. Jakobus, CE.
Warum heißt unser Past. Raum „Niendorf-Lurup“? Was ist mit den anderen Stadtteilen? Der Name „Pastoraler Raum Niendorf-Lurup“ ist uns vom Erzbistum so vorgegeben worden. Alle anderen Stadtteile unseres Pfarreigebietes sind unter diesem Namen mitzudenken. Dies ist aber nur so etwas wie ein Arbeitstitel; unter diesem Namen wird der 3-Phasen-Prozess laufen. Am Ende des Prozesses, wenn die neue Pfarrei errichtet wird, werden wir – in Absprache mit dem Bistum – einen neuen Pfarreinamen bekommen.
   
   

 

 

Unsere beiden Moderatoren

Carolin Goydke und Jochen Proske

stellen sich vor
   
 Moderator01  

Mein Name ist Carolin Goydke, ich leite seit 5 ½ Jahren das Freiwilligen Zentrum Hamburg in der Danziger Straße. Ich bin 48 Jahre alt, geboren in Hamburg und lebe mit meinem Mann seit drei Jahren in Bergedorf, wo wir seitdem unser Haus von 1925 renovieren. Vorher wohnte ich mit einer kleinen Unterbrechung ungefähr 20 Jahre in der Schanze, aufgewachsen bin ich in Hamburg-Volksdorf.

Kirchlich sozialisiert wurde ich in einer sehr kleinen Freikirche, später war ich Mitglied einer größeren Freikirche. Zur Katholischen Kirche bin ich 2004 über die manresa-Messe gekommen, einer jesuitisch geprägten sonntäglichen Abendmesse in St. Elisabeth, Harvestehude, die mittlerweile am Kleinen Michel stattfindet.

Von der Ausbildung bin ich Krankenschwester, habe einige Zeit im HIV-Bereich gearbeitet und dann Pflegemanagement studiert. Außerdem war ich in verschiedenen Werbe- und Onlineagenturen in der Kundenakquise tätig. Zum Thema „Freiwilliges Engagement“ bin ich über eine Tätigkeit als Freiwilligenkoordinatorin in einem Besuchs- und Begleitdienst gekommen.

Mit den Pastoralen Räumen habe ich in unterschiedlichen Rollen an unterschiedlichen Orten zu tun: An meinem Wohnort (Pastoraler Raum Bille-Elbe-Sachsenwald) bin ich als Vertreterin einer Gemeinde im Gemeinsamen Ausschuss, an meinem Arbeitsort (Pastoraler Raum City) als Vertreterin des Freiwilligen Zentrums als Ort kirchlichen Lebens und im Pastoralen Raum Schwerin-Rhena als stellvertretende Moderatorin.

Privat mag ich lange Sommerabende auf der Terrasse mit Grill und Wein, Radfahren, Camping, Taizé, Podcasts, Japan, Franz Xavier, reden, diskutieren, Acapella-Musik und vieles andere mehr.

Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit und hoffe, dass Jochen Proske und ich Ihnen allen mit unserer Moderation einen hilfreichen Dienst erweisen werden.

 

 

 

 
 Moderator02  

Ich heiße Jochen Proske, bin ebenfalls 48 Jahre alt und wohne in Ahrensburg, verheiratet, drei Töchter, die älteste hat allerdings schon zum Studieren das Haus verlassen.

Ich bin in der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) groß geworden, war zuerst in Meppen (dort habe ich die ersten 19 Jahre meines Lebens verbracht), dann in Ahrensburg Gruppenleiter und Stammesvorsitzender. Nach meinem Zivildienst habe ich Politik- und Finanzwissenschaft an der Universität Hamburg studiert und mein Studentenleben als Diplom-Politikwissenschaftler beendet.

Meine erste Stelle war ab 1997 beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Hamburg. Manche von Ihnen kennen mich vielleicht noch aus dieser Zeit als Verantwortlichen für die Aktion Dreikönigssingen und die Fahrten zu den Weltjugendtagen. 2012 bin ich als Diözesanjugendreferent in die Pastorale Dienststelle gewechselt und habe dort meinen Stellenumfang vor drei Jahren auf 50% reduziert, um in Lübeck eine 50%-Stelle bei der Erzbischöflichen Stiftung Lübecker Märtyrer anzutreten. In diesem Sommer werde ich das Referat Kinder und Jugend der Pastoralen Dienststelle endgültig verlassen und ganz nach Lübeck gehen. Dort übernehmen ich zusätzlich eine 50%-Stelle in der neuen Pfarrei Zu den Lübecker Märtyrern.

Eines meiner Lieblingsprojekte ist der Jakobsweg mit jungen Erwachsenen (im März des kommenden Jahres bin ich dann mal wieder weg). Unterwegs sein – das passt auch sehr gut zu der Kirche im Norden und zu unserem / Ihrem Pastoralen Raum. Deswegen freue ich mich auf die gemeinsame Zeit mit Ihnen und Carolin Goydke, auf die spannenden Fragen, die Sie klären werden und bin zuversichtlich, dass Sie an den Gabelungen des Weges mit Gottes Hilfe die richtigen Entscheidungen treffen werden.
 

 

 

 

 

 

Die nächsten Schritte

 

 

Die „Vorläufige Lenkungsgruppe“ hat die Überlegungen und Befragungen bezüglich der Besetzung des Gemeinsamen Ausschusses (GA) abgeschlossen.

Die konstituierende Sitzung des GA wird am 22. November um 19.30 Uhr in St. Ansgar stattfinden. Diese Sitzung ist nicht öffentlich.

Eine der ersten Aufgaben des GA wird die Berufung der Lenkungsgruppe (LG) sein. Hierzu wird die „Vorläufige Lenkungsgruppe“ einen Vorschlag unterbreiten.

Die LG wird dann den Fahrplan für die erste Phase des Prozesses erarbeiten.

Terminvorschau:

Nächste öffentliche Sitzung des GA am 25. Januar um 19.30 Uhr in St. Thomas Morus
   
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